23 juin 2009

Marillenknödel

Il y a très peu, j'ai eu la visite à Paris du pêcheur de bar à la ligne, Karl Friedrich et de Heidi. Les deux sont des cuisiniers hors pair et lors d'un dîner, nous avons parlé de Marillenknödel, recette traditionnelle autrichienne. En plus, Heidi et Karl-Friedrich sont autrichiens, et je dois dire, que la recette me tentait depuis longtemps....Donc, "bourrée" de conseil, je me suis mise au travail.... Vor kurzem hatte ich in Paris Besuch von Karl-Friedrich ( der Wolfsbarsch-Angler!) und Heidi, wir sind nicht nur jahrzehntelang zusammen in den Urlaub gefahren ( da waren "Hardl", Gisela und ich noch Kidis!), sondern die beiden sind auch Klasseköche und so sprachen wir nicht nur über Andouillette und Wolfsbarsch, sondern auch über Marillenknödel. Von wem könnte ich denn schon bessere Ratschläge und Tips bekommen, als von echten Österreichern?!!! Essayez de trouver des petits abricots, et pas trop mûrs! Am besten sollte man kleine, nicht ganz reife Marillen finden. Pour la pâte à choux: 1/8l lait 1/8l eau 60g beurre 250g farine sel un peu de vanille 2 oeufs Préparez la pâte comme je l'ai expliqué ici, ensuite, laissez la reposer un peu. Für den Brandteig: 1/8l Milch 1/8l Wasser 60g Butter 250g Mehl Salz 2 Eier etwas Vanillemark Und hier dann die genaue Anleitung, wie man Brandteig zubereitet. Den Teig etwas ruhen lassen. Et pendant la pâte à choux se répose, on attaque le "manteau de chapelure", pour cela, on broye une baguette de 3 jours, ensuite, faites fondre un peu de beurre dans une poêle, ajoutez du sucre et la chapelure. Laissez caraméliser. Marillenknödel geht nicht ohne Semmelbrösel, dafür einfach alte Brötchen reiben, in einer Pfanne Butter zerlaufen lassen, dann Zucker und die Brösel dazu und alles karamelisieren lassen. Et ça, c'était une astuce de Karl-Friedrich! Superbe, au lieu de coupez les abricots, il faut prendre une cuillère à bois et foncer! Also, das gefiel mir am besten! Karl-Freidrich verriet mir diesen Tip um die Steine aus den Aprikosen zu kriegen, ohne sie aufzuschneiden, auch genial für Marmelade zB! Einfach mit dem Stiel des Holzkochlöffels drücken und schwups! Ensuite, on "enfonce" un morceau de sucre dans chaque abricot, evidemment, il n'est pas interdit de versez quelques gouttes d'alcool sur le sucre... Und dann einfach in jede Aprikose ein Zuckerstück stecken, wer will, kann den Zucker noch mit Alk beträufeln.... Et ça, c'était la chose la plus compliquée....Je suis devenue dingue. La pâte à choux collait à mes mains, impossible de faire des "knödel"....Mais, soudainement, je me suis dite, c'est comme avec des boulettes, alors, j'ai trempé mes mains dans l'eau froide et ça allait à la merveille! Prenez un peu de la pâte et raplatez les dans le creux de votre main, placez l'abricot et fermez...... Und jetzt kommt der kniffeligste Teil.....Ich befürchtete schon, dass der Teig zu klebrig sei, und, so war's dann auch! Ich bin wahnsinnig geworden, der teig pappte an den Händen, unmöglich, einen Knödel zu formen. Nachdem ich dann fürchterlich rumgemotzt habe, fiel mir ein, dass man Frikadellen immer mit Händen formt, die man vorher in kaltes Wasser tunkt.....Dann klappte es auch hervorragend! Faites cuire des Marillenknödel ensuite dans l'eau salé, selon la taille, comptez 10 à 15 minutes, voir plus. Mais attention, l'eau ne doit pas bouillir, juste frémir. Dann die Marillenknödel in Salzwasser ziehen lassen, bloss nicht kochen! Je nach Grösse dann etwa 10-15 Minuten berechnen. Roulez ensuite les Knödel encore chauds dans la "chapelure caramelisée" et servez toute de suite! Dann die Knödel in den karamelisierten Semmelbrösel rollen und sofort servieren.

23 commentaires:

lamiacucina a dit…

Hut ab vor deinen Kochkünsten. An Marillenknödel hätte ich mich nicht getraut.

sammelhamster a dit…

Ein absolutes Lieblingsessen von mir!! Nur kann ich es leider nicht selber machen, aber jetzt kann ich ja zu dir kommen :-D

Bolli's Kitchen a dit…

@Robert & Sammelhamster: its wie mit dem Strudel, einfach üben und üben, dann klappt's schon.

Eva a dit…

Na, dann sollte ich - wie die beiden Vorredner - auch mal üben und üben und üben! :-)

reibeisen a dit…

bei genauerer betrachtung: das steht bei uns jetzt aber wirklich auch allerdemnächstens wieder auf dem speiseplan. ist höchste zeit!

Véronique a dit…

Es sieht einfach zu schön aus: Ich glaube, ich werde es versuchen.

Petra a dit…

Mit Brandteig? Interessant, ich nehme immer einen Quarkteig und kenne auch Rezepte mit einem Kartoffelteig, aber Brandteig ist mir noch nicht untergekommen. Neben Brösel (nicht auf dem Bild) gibt es bei uns dazu Vanillesoße, siehe hier:
http://www.kleineisel.de/blogs/brotundrosen.php/2006/07/04/suesses-abendessen-aprikosenknoedel
Viele Grüße

Ellja a dit…

Ich weiß nicht, ich weiß nicht... als Österreicherin hab ich doch über den Brandteig gestaunt. Ich sag mal so: echte Wiener Marillenknödel werden original mit Erdäpfelteig zubereitet. Ich gebe aber zu, dass der Brandteig möglicherweise etwas luftiger ist und den Marillengeschmack besser hervorbringt. Das muss ich wirklich ausprobieren.

tobias kocht! a dit…

In der Tat nicht einfach die so schön hinzubekommen wie du. Respekt!

kochundbackoase a dit…

Die Knödel kenne ich auch nur mit Kartoffelteig. Deine stehen jetzt auf der Liste für nächste Woche!

Sivie a dit…

Mich begeistern dabei am meisten die nicht ganz reifen Aprikosen. Hier gibt's nämlich nur solche ;-)

Marie-Claire a dit…

C'est très bien expliqué, on a l'impression qu'on va y arriver du premier coup !
Ça m'impressionne, le truc du dénoyautage des abricots à la hussarde... vais essayer ça sous peu !

kulinaria katastrophalia a dit…

Diese Stielmethode ist wirklich praktisch, aber dafür müsste jetzt auch ein kleiner Holzlöffel her, unsere sind eher zu groß dafür.

Bolli's Kitchen a dit…

Petra & Ellja: ja! Und das Rezept stammt von echten Österreichern!

kitchen roach/galley roach a dit…

Ich werde am Besten bald wieder nach Oesterreich fahren, an sowas traue ich mich nicht ran.

Anonyme a dit…

Bravooo & chapeau !! Gleich beim ersten Versuch so tolle Marillenknödel..."Brandteig oder Kartoffelteig...das ist hier die Frage"..und tatsächlich können sich viele Österreicher solche Knödel NUR aus Kartoffelteig vorstellen - aber: Brandteig ist besser und die Teighülle kann man dünner machen...siehe Bollis Superfotos..fast rinnt ja der köstliche Marillensaft am Bildschirm runter..
Liebe Grüsse !! Heidi und Karl

Véronique a dit…

Tja: Das Rezept hat mich nicht in Ruhe gelassen. Ich habe es heute Abend bereits getestet und gebloggt und bereue es wirklich nicht. :-) Ich hoffe, eine Marillenknödelwelle ist jetzt gestartet...

Ellja a dit…

Ich hab sie gestern also auch gemacht, Ergebnis siehe mein Blog ;-) Super sind die!

Schnuppschnuess a dit…

Brandteig? Das is ja ein Ding, muss ich unbedingt nachmachen. Natürlich auch den Kochlöffeltrick!

Bolli's Kitchen a dit…

@Schnuppschnuss: der Kochlöffeltrick ist das Beste!

Poulette a dit…

Wow, die sind gelungen. Der Kernetrick ist super und das mit dem Brandteig auch. Eigentlich backt man den ja sonst nur aus, aber in Wasser, noch nie gehört.

Claudia a dit…

Die sehen ganz wunderbar aus! Das größte Problem hier in den letzten Jahren: Man bekommt fast keine aromatischen Aprikosen mehr. Die meisten sind mehlig und geschmacklos. Ich muss irgendwo mal welche auftreiben.

Emil a dit…

In diesem Mahl stecken so viele Kindheitserinnerungen, dass ich tränchen in den Augen habe und an meine Omi denken muss, die die besten Marillenknödel auf der Welt gemacht hat!

Tolles Rezept, muss ich dringend nachmachen!