26 novembre 2008

Canette à l'orange et aux pommes - Ente mit Orange und Äpfeln

Vous pensez que le canard à l'orange est une invention de la cuisine française? Eh bien, détrempez-vous, c'est typiquement italienne et c'est Cathérine de Médici qui a "importé" ce plat de son pays natal, pour moi le pays culinaire par excellence! Wer "Canard à l'orange" liest, denkt sofort an die französische Küche, oder? Falsch gedacht!, denn es war Katharina von Medicis, die diese leckre Gericht aus ihrer Heimat mit nach Frankreich gebracht hat, mal wieder der Beweis, dass man in Italien besser kocht!!! La recette a beau être italienne, la canette est bel et bien française, de la Bresse.....Prenez une canette de très bonne qualité! Auch wenn das Rezept italienisch ist, die Ente ist französisch, und zwar aus der Bresse. Bitte nur 1A Qualität nehmen!!! Lavez la canette et salez, poivrez et espelettez la bien de l'intérieur. Ensuite, préparez la farce: coupez une ou 2 oranges ( bio!) en morceaux et remplissez la canette avec, ajoutez également des pommes, non épluchées!Fermez bien. Die Ente waschen und dann innen reichlich mit Salz, Pfeffer und Espelette würzen. Dann eine oder 2 Orangen ( Bio!) zerschneiden, in die Ente geben und ebenfalls Äpfel, ungeschält. Dann die Ente gut verschliessen. Salez, poivrez et esplettez la canette également de l'extérieur et mettez la dans un plat allant au four sur la poitrine. Enfournez d'abord à 250° pendant 30 minutes, ensuite, tournez la canette et déglacez avec un peu de vin blanc et jus d'orange et continuer la cuisson à 150° pendant 2 heures en l'arosant regulièrement. Nous avons mangé du chou rouge et des knödels ( la recette suivera!) avec le canard Dann die Ente von aussen auch gut würzen und auf die Brust in ein Form geben und erst bei 250° gut 30 Minuten braten, dann die Ente umdrehen, mit etwas Weisswein und Orangensaft ablöschen und bei 150° ca. 2 Stunden weitergaren und dabei oft mit dem Sud begiessen. Dazu gab's dann einen Rotkohl und selbstgemachte Knödel, das Rezept folgt demnächst.

20 commentaires:

Barbara a dit…

Den ersten Absatz habe ich jetzt sicherheitshalber in beiden Sprachen gelesen, um zu sehen, wie Du den Franzosen verkaufst, dass man in Italien besser kocht... ;-)

Insgesamt ist das ein wunderbar leckeres fusioniertes Essen, Knödel und Rotkohl erinnern mich irgendwie an Deutschland, sind bestimmt aber original auch von woanders her.

Bolli a dit…

@Barbara: macht man doch auch, oder etwa nicht?

sammelhamster a dit…

Endlich kommen die leckeren Weihnachtsgerichte!!

Blaukraut und Klöße erinnern mich immer an meine Omi und ihr leckeres Weihnachtsessen...

Eva a dit…

Eindeutig besser als alle Keksbäckereien zusammen :-)!!!

Sandra a dit…

so mag ich den Winter!

Nathalie a dit…

Ich lasse zwar im Vergleich zu Dir die Äpfel weg und die Ente kommt statt aus der Bresse vom Bio-Hof in Niederbayern ... aber sonst: das Ergebnis ist einfach fein.

Sophie a dit…

J'en apprends des choses chez toi !

einfachkoestlich.com a dit…

Ein echtes "europäisches Gericht", sehr köstlich. Jedesmal bin ich jedoch panisch, der herrliche Bratvogel könnte zu wenig Sauce hergeben, vor allem für den Knödel. Da Du dem Tier aber 2 ganze Orangen einverleibt hast, müsste eigentlich genug dabei herauskommen.

lamiacucina a dit…

Etwas Italianità schadet der französischen Küche nicht, ob durch Katharina im 16. Jhdt. oder Katia im 21. Jhdt. vermittelt.

Tiuscha a dit…

Pomme non épluchées ? Warum ? Pfaul ?

Rosa's Yummy Yums a dit…

Super lecker!!!

Bises,

Rosa

bolli a dit…

@Franz: Ich gebe ja auch etwas Weisswein und Orangensaft dazu, nein, zu "trocken" war's nicht, ich habe allerdings keine Sauce gemacht....
@Robert: Ich habe allerdings keinen Giftschrank......
@Tiuscha: Non, pas trop faignante ( pour une fois!), c'est pour le goût!

kulinaria katastrophalia a dit…

Auf das zum phantastischen Importspezialitätsrezept folgende Kloßrezept wird freudig gewartet.

Houdini a dit…

Das ist ein Sch... mit dieser Kommentarbox.
Jetzt muss ich schon wieder zum 2.mal schreiben und werde es dann kopieren, weil ich mich erinnere, dass der Firefox da nicht funzt.
Also: Ob da eine Medici mit gewurstelt hat oder nicht, ist Nebensache, diese Ente ist franzoesisch. Punkt. Gekocht hat die Tante ohnehin nie selbst, also waere, wenn schon, das Canarchen von der unbekannten Koechin. Appetit machen die Bilder, und der Winter ist auch schon da, bei uns. Also passt's.

Anonyme a dit…

Es hat der Google nicht funktioniert, mit Name und URL ging es durch.

~marion~ a dit…

Crois-tu que l'on trouve de la canette facilement à Munich? Car ta recette a l'air incroyablement bonne...

Denver a dit…

Ente mit Klößen und Rotkohl ist wirklich ein schön weihnachtliches Essen! Hätte bei dem Namen aber auch auf ein französisches Gericht getippt.

Nysa a dit…

hahaha.. der erste absatz ;-))) da kann schon mal streit entfachen wg. so ner ente!!! lg

peho a dit…

Ente mit Orangen steht bei uns für Sonntag auf dem Plan, ich freu mich schon drauf :-) Ich dünste die geschälten Fülläpfel in etwas Butter, lösche dann mit Cointreau ab und vermische sie mit Orangenmarmelade. Und dazu ein lecker Sößchen (grob: karamellisierter Zucker mit Orangensaft abgelöscht, damit den Bratfond loskochen, ebenfalls mit einem Schuss Contreau versetzt) - ich gerate jetzt schon ins Schwärmen :-)

entegutallesgut a dit…

Ente orange, gefällt der Ente!